Mit den Monstern umgehen

Monster basteln

Ungefähr im Alter von 3 Jahren, dann, wenn das magische Denken der Kinder so richtig Fahrt gewinnt, kommt auch die Vorstellung von Monstern hinzu. Jeder und jede von uns kennt bestimmt die Monster unter dem Bett oder im Schrank. Wie wäre es da, wenn man die Monster unter dem Bett hervorzieht oder aus dem Schrank herausholt? Zum Beispiel ganz plastisch, indem man die Kinder ihre Kreativität ausleben lässt und sie anregt, Monster zu basteln.

Das kann ganz einfach gehen – ein durchgeschnittener Pappteller dient als Monsterkörper. Einen großen Mund reingeschnitten, gerne mit Monsterzähnen. Kleinkinder kann man gut ins Basteln integrieren, indem man sie Schnippsel reißen lässt, die das monstermäßige Fell sein können. Vielleicht liegen irgendwo in der Wohnung noch Pfeifenreiniger rum, die sind super als Arme oder Beine. Auch die gute alte „Hexenleiter“ eignet sich hervorragend als Beine. Und so ein Monster hat oft auch mehr als nur zwei davon! Schnell noch große Glubschaugen ausgeschnitten und das Monster sieht nun auch, mit wem es es zu tun hat!

Diese Methode kann helfen, um den Kindern ein Stück ihrer Angst zu nehmen. Sie können auf diese Art Freundschaft mit den Monstern schließen oder ihnen nun ganz klare Ansagen machen.